Über dieses Buch und den Autor
Hinter diesem Buch steckt nicht einfach nur eine Idee vom Schreibtisch.
Es ist aus vielen Jahren Erfahrung entstanden — aus eigener Betroffenheit, aus dem Austausch mit anderen Betroffenen, aus unzähligen Gesprächen, aus Gruppen, Rückmeldungen, Beobachtungen und dem ehrlichen Versuch zu verstehen, wie Sucht wirklich funktioniert.
Am Anfang stand erst einmal etwas, das viele kennen: der feste Gedanke, eigentlich gar nicht wirklich betroffen zu sein. Nach außen sah ja vieles noch halbwegs normal aus. Und trotzdem war längst klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Erst durch den Kontakt mit anderen Menschen, die offen über ihre Sucht gesprochen haben, wurde nach und nach deutlich, wie viel man von sich selbst in ihren Geschichten wiedererkennen kann.
Mit der Zeit entstand daraus nicht nur ein persönlicher Weg, sondern auch ein tieferes Verständnis dafür, was Abhängigkeit eigentlich bedeutet. Nicht nur im Alltag. Nicht nur im Verhalten. Sondern auch körperlich, seelisch und innerlich. Dazu kam über viele Jahre die intensive Beschäftigung mit den Ursachen, Folgen und Mechanismen von Sucht.
Über Jahrzehnte hinweg kamen dabei ganz unterschiedliche Erfahrungen zusammen:
klassische Gruppenarbeit, verschiedene Formen der Schrittearbeit, feste Strukturen, offene Formen, intensive Seminare, einfache Gespräche, Literaturarbeit, freiere Zugänge und ganz praktische Erfahrungen aus dem echten Leben. So konnte das Programm aus vielen Perspektiven kennengelernt, geprüft und erlebt werden.
Dabei fiel immer wieder etwas auf: Viele Menschen gingen innerlich sofort zu, wenn bestimmte Begriffe oder Formulierungen fielen. Nicht, weil sie keinen Wunsch nach Veränderung hatten. Sondern weil sie mit manchen Worten, Bildern oder Vorstellungen nichts anfangen konnten. Manche kamen genau deshalb nicht wieder, obwohl sie eigentlich Hilfe gebraucht hätten.
Genau daraus ist nach und nach dieser Ansatz entstanden.
Die Idee war, einen Weg zugänglicher zu machen, ohne ihn flach zu machen. Klarer zu formulieren, ohne an Tiefe zu verlieren. Und Menschen eine Möglichkeit zu geben, sich auch dann mit den Inhalten auseinanderzusetzen, wenn sie mit klassischer Sprache, mit Gruppenzeiten oder mit manchen Rahmenbedingungen nicht gut zurechtkommen.
Dieses Buch ist deshalb nicht nur aus persönlicher Erfahrung entstanden.
Es ist auch geprägt von dem Wissen und der Mithilfe vieler anderer. Über viele Jahre sind immer wieder Gedanken, Rückmeldungen und wichtige Impulse von Fachleuten eingeflossen — von Menschen aus Psychologie, Pädagogik, Therapie, Sozialarbeit und anderen helfenden Bereichen. Ihr Blick auf Sucht, Verhalten, Scham, Rückfälle, Entwicklung und Veränderung hat geholfen, vieles besser einzuordnen und verständlicher aufzubereiten.
So ist dieses Buch aus vielen Richtungen gewachsen:
aus eigener Erfahrung, aus Gruppen, aus Gesprächen, aus Beobachtung, aus praktischer Arbeit, aus fachlichem Wissen und aus dem ehrlichen Wunsch, etwas Nützliches weiterzugeben.
Es soll kein fertiges Denkmal sein.
Es soll ein hilfreicher Begleiter sein.
Ein Buch, das lebt, das sich weiterentwickeln darf und das Menschen etwas an die Hand gibt, womit sie wirklich etwas anfangen können.
Denn genau darum geht es:
um einen Weg, der trägt.
Um Worte, die ankommen.
Und um Hilfe, die im echten Leben einen Unterschied machen kann.
Dieses Buch ist aus vielen Jahren, eigentlich aus Jahrzehnten, gewachsen. Aus eigener Erfahrung, aus dem Austausch mit anderen Betroffenen, aus Gruppen, Gesprächen und aus dem ehrlichen Versuch zu verstehen, wie Sucht wirklich wirkt.
Dazu kamen viele verschiedene Blickwinkel: klassische Schrittearbeit, praktische Erfahrungen aus dem Alltag und wichtige Impulse von Fachleuten aus Psychologie, Therapie, Pädagogik und anderen helfenden Bereichen. So ist nach und nach ein Zugang entstanden, der verständlich, alltagsnah und offen ist — ohne an Tiefe zu verlieren.



